Architektur in der Schweiz um 1989

«Forme Forte» zwischen Bild und Abstraktion

Interessanterweise nimmt die Deutschschweizer Architektur im betrachteten Zeitraum eine besondere Stellung ein: Im Schatten der grossen Debatten (und in bewusster Distanz und Abgrenzung insbesondere zu der im Mainstream angekommenen Postmoderne) entwickeln ihre Protagonist:innen eigenständige Positionen, die in der Folge internationale Beachtung finden. Ihre Bauten waren nicht nur für die Architekturdebatte in der Schweiz prägend, sondern zählten bald schon zum weltweiten Kanon neuerer Architektur.

Vorlesungen

Das Vertiefungsmodul hat drei Spezialisten eingeladen, um das Thema zu vertiefen. Die erste, Dr. Irina Davidovici, präsentierte ihr sehr interessantes Buch mit dem Titel: «Formen der Praxis: Deutsch-schweizerische Architektur 1980-2000» herausgegeben vom Institut für Geschichte und Theorie der Architektur, Zürich. Das zweite war eine Vertiefung über „Analoge Altneue Architektur“, wo Lukas Imhof, welche uns in das Kernthema des Semesters katapultierte. Auch Dr. Martin Tschanz von der ZHAW Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, hat mit seinem Vortrag unter dem Titel «Um 1989 – 1998 – heute» einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Exkursionen

Gute Studierendenarbeiten

Das Modul dient der Vermittlung von wissenschaftlichen Arbeitsmethoden und konzentriertem Denken und Schreiben. Es bietet die Möglichkeit, das eigene Handeln als entwerfender Architekt schriftlich zu reflektieren. Ziel ist es, eine eigenständige, vertiefende Arbeit zum Thema zu verfassen.

Meaning around abstract form – An analysis on Martin Steinmann’s semiotic approach to shapes as open signs von Paul Baumann Sepulvedae
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Wrapped in Glass – Creating abstraction, illusion and imagery von Hannah Fotheringham
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Total Form’89 – Exploration of object integrity in works of Herzog & de Meuron von Alina Shegay
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