Unsere Gesellschaft steht vor komplexen, globalen Herausforderungen, die sich je nach Region ganz unterschiedlich manifestieren. Das Smart Region Lab als Herzstück der Initiative Smart Region Zentralschweiz bietet digitale und datenbasierte Angebote, um diesen Herausforderungen zu begegnen – gemeinsam mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren sowie abgestimmt auf die Region.

Smart Region Lab

In Kürze

Das Smart Region Lab bietet:

  • einen Ort der Partizipation mit der Bevölkerung, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur  
  • einen Raum für Austausch und Entscheidungsfindung für die smarte Region Zentralschweiz 
  • aktuellste digitale Infrastruktur für die Zusammenarbeit zur Zukunft der Region 
  • einen Ort für Datensimulierung und Visualisierung auf internationalem Niveau 
  • eine digitale und analoge Plattform für Wissenstransfer und Austausch 
  • internationale Partnerschaften, um Lösungen für die globalen Probleme von morgen zu finden 

Verfahren

Digitale und datenbasierte Werkzeuge und Workflows

Das Smart Region Lab stellt digitale und datenbasierte Werkzeuge und Workflows unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilbevölkerung zur Verfügung und entwickelt zusammen mit ihnen neue Lösungen.
Genutzt werden datenbasierte Visualisierungs- und Interaktionsmethoden, um smarte Entwicklungen in der Region zu unterstützen.

Zentrale Themen

Globale und lokale Herausforderungen

Interdisziplinäre Teams der Hochschule Luzern forschen im Smart Region Lab zu globalen Phänomenen und deren lokalen, konkreten Auswirkungen: Zentrale Themen sind Mobilität, Tourismus, Energie, Klima, Kreativwirtschaft, Siedlungsentwicklung und Infrastruktur. Im Gegensatz zu anderen Smart-City-Projekten konzentriert sich das Lab der Hochschule Luzern auf die klein- bis mittelstädtische und alpine Region der Zentralschweiz.

Kollaboration

Partizipation mittels 3D-Modellen

Der partizipative Einsatz interaktiver Datentische soll der Zugang der Forschung und Wissenschaft in die Region der Zentralschweiz weiter fördern und stärker verankern. Dieser integrative Ansatz erlaubt, dass unterschiedliche Personengruppen in datenbasierten Beteiligungsprozesse miteinbezogen und ihr Wissen für die Entwicklung der Region vor Ort genutzt werden können. Durch diese Zusammenarbeit entsteht neues Wissen: datenbasiert und in 3D-Modellen visualisiert. So können Entscheidungen effizient getroffen und die digitale Zukunft der Region gemeinsam gestaltet werden.

Das Smart Region Lab in der Anwendung

Technisch setzt sich das Smart Region Lab die Verschränkung der interaktiven Datentische (RegionScope & MobileScope) mit bestehenden und künftigen digitalen Plattformen sowie Augmented- und Virtual-Reality Anwendungen (AR/VR) zum Ziel. Die Nutzung und Weiterentwicklung der RegionScopes steht im Fokus. Die Anschlussfähigkeit an verwandte Technologien und Anwendungen wird dabei stets mitgedacht, um technischen Alleingängen vorzubeugen und Kooperationen barrierelos zu ermöglichen. 

Interaktive Datentische mit Objekterkennung

RegionScopes für eine smarte Regionalentwicklung

Das Herzstück des Smart Region Labs bilden die RegionScopes: digitale Datentische für die partizipative Regionalentwicklung, die in enger Kooperation mit dem CityScienceLab der Hafencity Universität Hamburg entwickelt werden. Sie visualisieren raum-zeitliche Daten – je nach Projekt aus den Bereichen Energie, Mobilität, Tourismus, Infrastrukturen oder Kreativwirtschaft – und modellieren mögliche Zukunftsszenarien für die Region Zentralschweiz. Die Visualisierungen, Simulationen und der spezifische Einsatz von 3D-Objekten, sogenannten Tangibles, werden von interdisziplinären Teams erarbeitet, in mehreren Stakeholder-Workshops getestet und im Hinblick auf glokale Herausforderungen und regionale Fragestellungen weiterentwickelt.

Kollaboration & Partizipation

Zu Tisch im Smart Region Lab

Das Smart Region Lab ist interdisziplinär aufgestellt und holt Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Kultur und Zivilgesellschaft buchstäblich an einen Datentisch. Das Lab dient als Raum der Begegnung und lädt zur datengestützten, projekt- und praxisbezogenen Kooperation ein. Visualisierungs- und Simulationstechniken unterstützen eine gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen informierten Partnerinnen und Partnern und liefern die Grundlage für eine nachhaltige und kooperative Regionalentwicklung. Ein offener und ethischer Umgang mit Daten bildet dabei die Voraussetzung für eine gelungene Zusammenarbeit.

Augmented und Virtual Reality

Kooperation im digitalen und physischen Raum

Ein zukünftiges Zusammenspiel zwischen Datentisch-Anwendungen mit Augmented und Virtual Reality ist für das Smart Region Lab wichtig. Insbesondere die Erforschung von Kooperationsprozessen mittels inszenierter physischer und digitaler Räume. Zudem stehen Planungsprozesse mithilfe von mobilen und AR-fähigen Datentischen im mittelstädtischen bis ländlichen Raum im Fokus. In enger Kooperation mit dem Immersive Realities Research Lab der Hochschule Luzern soll an einem möglichst breiten und sinnstiftenden Zugang zu Augmented- und Virtual-Reality-Technologien für die Region Zentralschweiz geforscht werden.