Diplomausstellung 2026

Das erste Mal seit langem hat das Institut für Architektur diesen Sommer wieder eine Diplomausstellung veranstaltet. Im Rahmen der Vernissage fand ein Podiumsgespräch mit internen und externen Gästen zum Thema «Fit für die Zukunft?» statt.

Einblicke in einen gemeinsamen Denkraum

Zehn Tage lang zeigte das Institut für Architektur über 90 Thesisprojekte aus den Studiengängen Bachelor und Master Architektur sowie erstmals auch aus dem neuen Masterprogramm in kollaborativer Raumentwicklung. An der gut besuchten Vernissage erlebten Studierende, ihre Freund:innen und Familien, Studieninteressierte sowie Mitarbeitende die Arbeiten dort, wo sie entstanden sind: im offenen Atelier des Instituts.

Die einzelnen Arbeiten geben individuelle Antworten auf unterschiedliche Fragestellungen und entstanden in Studios mit jeweils spezifischen Methoden und Haltungen. Zugleich machte die Ausstellung kollektive Denk- und Arbeitsprozesse sichtbar – eine gemeinsame Praxis des Entwerfens, Forschens, Diskutierens und Reflektierens, die die Ausbildung am Institut prägt. Inhaltlich verband viele Projekte die Auseinandersetzung mit der Transformation bestehender Gebäude, Räume und Strukturen sowie die Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Vorhandenen.

Fit für die Zukunft?

Welche Architekt:innen und Raumentwickler:innen braucht unsere Gesellschaft in Zukunft? Darüber diskutierten im Rahmen der Ausstellungseröffnung die drei Absolvent:innen Pascal de Kegel, Franka Hüttche und Nils Müller mit der Architektin Esther Deubelbeiss (Gut Deubelbeiss Nill Architekten), der Raumplanerin Melanie Lienhard (Gemeinde Hitzkirch) und dem Architekten Daniele Savi (Lussi + Partner). Moderiert wurde das Gespräch von Torsten Lange (Leiter des Instituts für Architektur).

Im Zentrum standen der Übergang vom Studium in die Praxis und die Frage, welche Aufgaben und Kompetenzen die nächste Generation prägen werden. Diskutiert wurden der Umgang mit Bestand und Ressourcen, die Gestaltung gesellschaftlicher Transformation, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Erwartungen junger Praktizierender an eine zeitgemässe Arbeitskultur. «Fit für die Zukunft?» wurde damit auch zur Frage nach Haltung, Verantwortung und neuen Formen der Zusammenarbeit.

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