Master Kollaborative Raumentwicklung

Planungsrecht & Instrumente

TA.KOL_PI.F2601

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Baugespanne für Stall in Sent

Modulverantwortung: Amelie Mayer und Tabea Michaelis
Lehrteam: Prof. Andreas Schneider mit Gastdozent:innen
Assistenz: Fidelia Gartner und Nathalie Peeters

Inhalte
Raumentwicklungsprozesse betreffen unterschiedliche Planungsebenen, Raumtypen und Herausforderungen. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen, formellen Verfahren und Instrumenten kommen – je nach Aufgabenstellung – informelle, agile und prozessorientiertere Verfahren und Instrumente zum Einsatz. Das Modul vertieft die rechtlichen Grundlagen, Instrumente und Prozesse der Raumplanung und untersucht deren Anwendung im Kontext einer integrativen und kollaborativen Raumentwicklung. Im Fokus stehen auf kommunaler Ebene Rahmen- und Sondernutzungsplanungen sowie themenspezifische Konzepte und Leitbilder. Auf überörtlicher Ebene werden Richt- und Sachpläne sowie informelle Instrumente wie das Agglomerationsprogramm beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Interessenabwägung als zentralem Instrument zur Lösung von Zielkonflikten.

Aufbau
Die Studierenden erwerben fundiertes Wissen über die raumplanerisch relevanten Gesetze und Planungsinstrumente in der Schweiz sowie deren Wirkung in unterschiedlichen Planungsmassstäben. Mit Blick auf die Praxis der kollaborativen Raumentwicklung erlernen sie, wie der Einbezug von Alltagswissen, die schrittweise Aktivierung der an Planungsprozessen Partizipierenden wie auch (sozial-) räumlicher Potenziale und der Umgang mit einer verstärkten (Um-)Baukultur als Basis für eine insgesamt neue Planungskultur des Ermöglichens gelingen können. Das erworbene Wissen wird in konkreten Übungen, im integrativen Praxisprojekt oder im eigenen Berufsalltag reflektiert, angewendet und vertieft. Praktisch-theoretische Seminarvorlesungen führen in die unterschiedlichen Themenschwerpunkte ein. Erweitert werden die Perspektiven durch Vorträge und Inputs verschiedener Gastdozent:innen.

Events

Montags, 09:30 bis 18:30 Uhr

27. April bis 1. Juni 2026