Bachelor Intermediate

Lebensformen

TA.BA_LEBENSFORM.H2601

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Modulverantwortung: Christoph Flury
Lehrteam: Alessandro Bosshard, Nina Cattaneo, Christoph Flury, Kasia Jackowska, Prof. Angelika Juppien
Assistierende: Noemi Grodtke und Julian Holz

Unsere gebaute Umwelt befindet sich in einem kontinuierlichen Wandel. Neue Lebensformen, veränderte Ansprüche an das Wohnen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Boden und Ressourcen stellen die räumliche Entwicklung vor neue Herausforderungen. Architektur ist dabei gefordert, vorhandene Qualitäten zu erkennen und tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Im Herbstsemester bearbeiten wir das Thema Wohnen anhand von drei Parzellen mit bestehenden baulichen Strukturen. Der Bestand kann erhalten, transformiert oder als urbane Mine verstanden werden. Ebenso ist eine Neubebauung unter nachhaltigen Prämissen möglich. Welche Strategie für den jeweiligen Ort angemessen ist, wird aus der Analyse seiner spezifischen Bedingungen und Qualitäten entwickelt. Ziel ist es, präzise gestaltete Räume für zeitgemässe Wohn- und Lebensformen zu entwerfen, die den gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen gerecht werden. Im Mittelpunkt des Entwurfsprozesses stehen die Parzelle und ihr unmittelbarer Kontext. Räumliche, historische, konstruktive und gesellschaftliche Bedingungen werden untersucht und in eine eigenständige Fragestellung überführt. Daraus entwickelt sich der Entwurf als architektonische Auseinandersetzung mit den Potenzialen des Ortes und den Anforderungen an das Wohnen heute.
Im Frühlingssemester wird die Auseinandersetzung auf eine übergeordnete Ebene erweitert. Ausgangspunkt bilden die weissen Zonen, ein in einer im Auftrag der Baudirektion des Kantons Zug entwickelten Studie formuliertes Konzept. Anhand eigener räumlicher Visionen setzen wir uns kritisch mit den darin formulierten Ansätzen auseinander und entwickeln eigenständige Positionen zum Wohnen. Dabei untersuchen wir auch, wie architektonische und städtebauliche Strategien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der begrenzten Ressource Boden beitragen können. Die im Herbst erarbeiteten Erkenntnisse bilden dafür die Grundlage.

Events

Vor-Ort-Begehung

Donnerstag 17.09.26 8:30 – 17.45 Uhr

Zug

Coachings

jeweils donnerstags 8:30 – 17.45 Uhr

Atelier F400