Ulka Chauhan
Modulverantwortung: Prof. Angelika Juppien
Lehrteam: Alessandro Bosshard, Nina Cattaneo, Christoph Flury, Kasia Jackowska, Prof. Angelika Juppien
Assistierende: Julian Holz und NN
In Luzern wie in vielen Schweizer Städten steht die Schaffung bezahlbaren, qualitativ hochwertigen Wohnraums vor grossen Herausforderungen: Wohnraumknappheit, steigende Preise und Verdrängung einkommensschwacher Haushalte verstärken soziale Spannungen. Wachsende Bevölkerung und höherer Flächenverbrauch erhöhen den Bedarf, während Klimawandel und Biodiversitätsverlust Grünflächen bedrohen. Anne Lacaton betont denn auch, dass das Verteidigen der Freude am Wohnen eine zutiefst politische Haltung beschreibt. Diese Herausforderungen entfalten sich konkret im Lebensraum des Quartiers, wo globale Prozesse wie Migration, Klimawandel und Polarisierung lokal spürbar werden. Hier werden Konflikte sichtbar und Chancen greifbar. Im Fokus dieses Semesters stehen daher vier Luzerner Quartiere: das Altstadtquartier und die Quartiere Reussbühl, Bramberg/Basel-Bernstrasse und Würzenbach.
Dabei interessieren uns auch die Rolle und das Potenzial der Kirchen für die Transformation der verschiedenen Quartiere – als Landmarken, als gemeinwohl-orientierte Institutionen, Immobilienbesitzer:innen und politische Akteur:innen. Und wir fragen, ob Kirchen Impulgeber:innen für die zukunftsfähige Transformation von Quartieren sein können. Ziel des Entwurfsmoduls ist es, Quartiere und Kirchen als gemeinsame Transformationsfelder zu verstehen: Wie sollte sich das Verhältnis zwischen Raum, Gesellschaft und Umwelt verändern? Welche zukunftsfähigen Szenarien für Nutzung, Gestaltung und Bedeutung lassen sich aus diesem veränderten Verhältnis ableiten? Und wie können obsolete Systeme als nachhaltige Ressourcen für positive Veränderungen begriffen werden?
Events
Begehung vor Ort
Donnerstag, 19.02.26
Coachings
jeweils Donnerstags
8.30 - 17.45 Uhr