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Technik & Architektur

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Rhea
Fritsch

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Werdegang

  • gymnasiale Matura Schwerpunkt «bildnerisches Gestalten»
  • Lehre als Konstrukteurin (Produktentwicklung)
  • Berufsbegleitendes Studium «Maschinentechnik»
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Warum hast du dich für ein Ingenieurinnenstudium entschieden?

Neugier treibt mich an. In unserer Gesellschaft steckt sehr viel Technik, oft so selbstverständlich, dass wir ihr gar keine Beachtung schenken. Infrastruktur, Mobilität, Energieversorgung, Computer, industrielle Erzeugnisse – wir nutzen all das ständig. Mich interessiert, wie diese Systeme funktionieren, warum sie so aufgebaut sind und welche Mechanismen dahinterstecken. Und natürlich, wo angesetzt werden muss, um sie zu verbessern und Umwelt- und Sozialverträglichkeit zu steigern. Ich möchte nicht nur Probleme benennen, sondern verstehen, wo sie entstehen, und aktiv an Lösungen arbeiten.

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Was gefällt dir am Studium, bzw. an deiner Arbeit?

Das berufsbegleitende Studium war eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Dieses Studienmodell verbindet berufliche Praxis und akademische Ausbildung auf sehr sinnvolle Weise. Einerseits sorgt das für Abwechslung und Flexibilität: an Arbeitstagen gibt der Arbeitgeber die Tagestruktur vor, an Studientagen setze ich meine eigenen Prioritäten. Dann arbeite für mich und meine Zukunft - und gönn mir durchaus auch mal eine Pause in Form eines verlängerten Wochenendes. Das duale System ermöglicht es, Theorie direkt in die berufliche Praxis zu übertragen. Die Lerninhalte werden dadurch greifbarer und bleiben nachhaltiger abrufbar. Das fördert die Motivation und rechtfertigt auch die mühseligen Phasen im Studium, die unvermeidbar sind.

Welchen Rat gibst du Frauen, die sich für ein Ingenieurinnenstudium interessieren?

Ich möchte mich nicht gezielt an ein bestimmtes Geschlecht wenden. Für mich spielt das keine Rolle – und so sollte es auch sein. Entscheidend ist die Haltung: Wer Lust hat, etwas sinnstiftendes zu tun, Verantwortung zu übernehmen und Dinge selbst in die Hand zu nehmen, bringt die zentralen Voraussetzung schon mit. Ich hatte die Gymnasiale Matur mit Schwerpunkt «bildnerisches Gestalten» abgeschlossen. Kreativität – im Sinne von «Erschaffen» - ist eine sehr zentrale Fähigkeit im Ingenieurswesen. Zahlen sollten eher als Werkzeug verstanden werden als Hürde. Deswegen finde ich diesen Werdegang alles andere als abwegig.