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Technik & Architektur

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Melissa
Huber

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Werdegang

  • BASc Energy Systems Engineering (2016)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin CC Energiewirtschaft, HSLU (bis 2019)
  • Senior System Engineer, Siegfried AG Zofingen

Warum hast du dich für ein Ingenieurinnenstudium entschieden?

Ich war schon immer technisch interessiert und wollte nie ins Büro – ja, das war naiv, denn 90% der Zeit sitze ich heute natürlich trotzdem am PC. Für mich war es wichtig, eine Ausbildung zu absolvieren, die Zukunftspotenzial hat, und in ein Feld einzusteigen, in dem Fachkräfte gesucht sind. Und weil ich immer verstehen wollte, warum Dinge sind, wie sie sind, war ein Ingenieurinnenstudium für mich die einzig logische Konsequenz.

Was gefällt dir am Studium, bzw. an deiner Arbeit?

Im Studium haben mir die Projekte am besten gefallen. Die Momente, in denen ich alles zusammenbringen und das Gelernte zu einem greifbaren Output verbinden konnte. In meinem Job schätze ich genau das: Ich kann komplexe Systeme zerlegen, verstehen und so wieder zusammenbauen, dass sie stabil laufen, und das ist nicht metaphorisch gemeint. In meiner Arbeit im IT/OT-Umfeld bin ich täglich auf der Linie unterwegs und arbeite hands-on an der Infrastruktur, die alles zusammenhält. Es ist herausfordernd und macht mir unheimlich viel Spass.

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Welchen Rat gibst du Frauen, die sich für ein Ingenieurinnenstudium interessieren?

Tu es! Auch wenn du Zweifel hast oder dir nicht sicher bist, ob du in einem technischen Beruf bestehen wirst. Tu es. Dass Frauen für technische Berufe weniger geeignet sind, ist ein altes Narrativ, das wir nur durchbrechen können, wenn wir dort Raum einnehmen, wo uns dieses Narrativ nicht erzählt. Natürlich ist es nicht immer einfach, aber das muss es auch gar nicht sein. Sieh die schwierigen Momente als Chance zu wachsen und dich zu entwickeln, damit du dann die spannenden, die coolen und die schönen Momente wirklich geniessen kannst.