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Technik & Architektur

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Martina
Fellmann

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Werdegang

  • Gymnasiale Maturität an der KSA Luzern
  • Bauingenieurstudium an der HSLU T&A mit Abschluss 2018
  • Zertifikat: Interdisziplinarität am Bau an der HSLU T&A (2017/2018)
  • Projektingenieurin bei HallerIngenieureAG (seit 2018)
  • Projektleiterin bei HallerIngenieureAG (seit 2022)

Warum hast du dich für ein Ingenieurinnenstudium entschieden?

Ich habe im Gymnasium noch vor der Matura festgestellt, dass Naturwissenschaften meinen Begabungen besser entsprechen als eine geisteswissenschaftliche Tätigkeit. Dazu kam, dass ich den Wunsch hatte, etwas Gegenständliches entstehen zu sehen und nicht bloss Akten zu wälzen. Gepackt hat es mich endgültig, nachdem ich Gelegenheit hatte, meinen Onkel, der Ingenieur ist, einen Tag lang bei seiner Arbeit zu begleiten.

Was gefällt dir am Studium, bzw. an deiner Arbeit?

Sehr gut fand ich, dass ich als Absolventin des Literargymnasiums vor Eintritt in die HSLU T&A ein einjähriges Praktikum absolvieren musste und zuerst ein halbes Jahr in einem Bauunternehmen tätig sein durfte und nachher in einem Ingenieurbüro. So konnte ich mich von allem Anfang an mit der praktischen Tätigkeit vertraut machen. An der Ausbildung in der HSLU faszinierte mich der unmittelbare Praxisbezug; theoretische Lösungen konnten so immer an praktischen Beispielen sichtbar gemacht werden. Bei meiner heutigen Tätigkeit als Ingenieurin schätze ich vor allem die Zusammenarbeit in einem motivierten kleinen Team. Ich liebe das Gefühl, nach Fertigstellung eines Bauwerks in einem Gebäude stehen zu dürfen, an dessen Erstellung man einen wesentlichen Beitrag leisten konnte. Dies macht stolz und lässt die oft mühsamen Phasen bei der Entstehung vergessen.

Welchen Rat gibst du Frauen, die sich für ein Ingenieurinnenstudium interessieren?

Seid euch gewiss, dass Frauen den Ingenieurberuf ebenso gut beherrschen wie Männer. Habt Selbstvertrauen und lasst Vorurteilen keine Chance. Habt den Mut, selbstsicher aufzutreten. Ihr müsst niemandem etwas beweisen, auch wenn ihr ab und zu noch die einzige Frau auf dem Bau seid.