Future Forum Lucerne

VERSCHOBEN:

Future Forum Lucerne findet neu am 26. August 2020 statt!

Liebe Future Forum Freunde, liebe Challenge-Gebende, liebe CreaLabbies,

Wir hoffen, ihr seid gesund und könnt für euch das Beste oder auch viel Gutes aus der ungewohnten Situation machen.

Wir freuen uns, euch das neue Datum für das Future Forum bekannt zu geben: Reserviert euch bitte den 26. August 2020 (für und mit den Challenge-Gebenden arbeiten wir am Vormittag des 27. August weiter an den Resultaten). Wir hoffen, das Datum passt euch allen … !

Natürlich wird das Verschieben auch noch hier und dort Anpassungen am Programm etc. mit sich bringen. Dafür gilt der Early Bird Preis für alle «Vögel, die in den August mit-migrieren»; sprich für alle und ohne Deadline.

Wir haben das Future Forum so gelegt, dass unsere Summer School «Ab in die Zukunft» gleichzeitig stattfindet und dieses Jahr mit der Interaktionskonferenz «verschmilzt». Das Forum wird also mit ungefähr 25 jungen Menschen bereichert!

Hier könnt ihr euch anmelden. Tut das bitte, bitte, bitte, hübsches BITTE so bald wie möglich – nur so können wir planen und sehen, ob das Verschieben funktioniert!

Zwischenzeitlich bleibt das Zukunftslabor aktiv mit Aktionen wie «Improvisationstechniken bei Online-Konferenzen» am 2. April und 14. April mit Ralf Wetzel (nur noch wenige Plätze frei) und «Lessons from less – Briefe an ein Virus» (Infos folgen).

Bleibt gesund, gebt auf euch acht und hoffentlich sehen wir uns im August!

Euer Zukunftslabor CreaLab

Future Forum Lucerne im Spätsommer 2020

Der globale Lebensstandard ist seit 1945 durchschnittlich exponentiell gestiegen – mit sicht- und spürbaren Konsequenzen für Geist und Klima. Vieles ist komplexer, süsser, fertiggemachter. Wir werden non-stop unterhalten, sind mobiler denn je und sind dennoch vor allem eines: gestresst. Es drängt sich die Frage auf: Was wäre, wenn wir für einmal mehr von weniger machen würden? Was brauchen wir und was braucht vor allem die Welt wirklich?

«Mehr von weniger»

Am Future Forum Lucerne 2020 wollen wir gemeinsam fokussieren: Wie können wir unseren Alltag verbessern? Was bedeutet das Leitmotiv «Mehr von weniger» für strategisches Denken und die Zukunftsgestaltung? Führt das Genug, das Massvolle Richtung intensiver, sinnlicher und konzentrierter, konstruktiver?

Impressionen Future Forum Lucerne 2019

Programm

Die Challenges

Die Challenges am Future Forum Lucerne 2020 werden unter dem Leitmotiv «Mehr von weniger» sowie den Sustainable Development Goals der UNO stattfinden. Mit den 17 globalen SDGs hat die UNO den Rahmen für das, was wir als Menschen im Bereich Material und Kultur brauchen, beschrieben und die Weltgemeinschaft aufgefordert, sich bis 2030 klug und solidarisch anzupassen. Wir nehmen uns dieser Herausforderung an und stellen zudem das SDG4 «Bildung» ins Zentrum des Future Forum 2020: Die heutigen Studiums-Absolvent*innen werden in den nächsten 10 Jahren intensiv mit ihrem Wissen zur Erfüllung der SDGs beizutragen.

Doch geben wir ihnen die richtigen Werkzeuge dafür mit? Die Aufgabe der Hochschulen und Universitäten als Institution ist längst nicht mehr nur die Vorbereitung auf die Arbeitsrealität. In eine nachhaltige, zukunftsträchtige Ausbildung gehört auch die Reflexion darüber, welche Veränderungen nötig sind, um nicht nur «Mehr», sondern auch ein massvolles «Mehr von weniger» anbieten zu können. Das Future Forum Lucerne bietet mit der Verbindung zwischen Praxisfragen und Zukunftsgestaltung die Möglichkeit, diese komplexe Aufgabe gemeinsam zu bearbeiten.

Challenge-Geber: Gemeinde Emmen

Gemeindeverwaltungen sind von der rasant voranschreitenden digitalen Transformation vor neue Herausforderungen gestellt. Noch ist unklar, was eine digital transformierte politische Kommunikation und Gemeindearbeit involviert. Wie kann sich beispielsweise die Gemeinde Emmen die dafür erforderliche Kultur aneignen? Im ‚Emmen Challenge‘ geht es darum, die Grundlagen einer digitalen Strategie für die Gemeinde Emmen zu ermitteln. Die Gemeinde Emmen hat sich in internen Workshops bereits intensiv mit den eigenen Aktivitäten und Abläufen auseinandergesetzt. Das Future Forum Lucerne bietet jetzt die Möglichkeit, an diesen Fragen weiterzuarbeiten und die zentralen Stossrichtungen der digitalen Strategie Emmen festzulegen.

Challenge-Geber: wohnwerk luzern

In der Wohnwerkstatt-Labor Challenge möchte das Wohnwerk Luzern die Idee einer Plattform für Studierende, Kulturschaffende und Wissenschaftler*innen weiterentwickeln. Dabei geht es darum, dass das Wohnwerk Luzern halbjährlich ein Thema zu Wohnen und Arbeiten der Zukunft ausschreiben möchte, zu dem künstlerisch und akademisch geforscht werden kann. In der Future Forum Challenge geht es nun darum, diesen Ansatz weiterzudenken und mit innovativen Ansätzen anzureichern, sodass die Voraussetzungen für den Prozess möglichst optimal und attraktiv für die Forschenden ausgestaltet sind und andererseits der Zugang für eine möglichst breite Öffentlichkeit erschaffen werden kann.

Challenge-Geber: CKW

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Thema für Produktionsabläufe auch am Arbeitsplatz gibt es einiges an Aufholbedarf. Weg mit den Einwegbechern, her mit nachhaltigem Kaffee? Einfacher gesagt als getan! In unserer Konsumkultur haben wir uns an einen gewissen Standard gewohnt. Dazu gehört eben manchmal auch Einweggeschirr und Wasser aus PET-Flaschen, statt das gute Schweizer Hahnenwasser. Da kann Verzicht schonmal ziemlich schwer fallen.

CKW stellt die Challenge mit den Fragen: Wie können wir neue nachhaltige Gewohnheiten am Arbeitsort entwickeln und leben? Wie können wir unseren Arbeitsalltag so gestalten, dass die Vorschläge von allen Mitarbeitern getragen werden und dadurch auch umsetzbar sind? Welche Motivation braucht es dazu und kann der Arbeitsplatz Vorreiter sein, um diese Herausforderung für die Zukunft zu erleichtern?

Challenge-Geber: Sustainability Week Switzerland

Hochschulen setzen sich immer mehr mit Nachhaltigkeit auseinander, doch in der Praxis reicht es meistens nicht aus. Hochschulen haben eine einzigartige Möglichkeit, Pionierarbeit zu leisten und eine führende Rolle in Sachen Bildung für nachhaltige Entwicklung auf der ganzen Welt sowie für die Gesellschaft zu übernehmen. Die Sustainability Week Switzerland möchte Nachhaltigkeit sinnvoll in allen Bereichen (Lehre, Forschung, Kampus, Governance, Strategie, Dialog mit der Öffentlichkeit) der Hochschulen verankern und Entscheidungstragende dabei unterstützen. Wie können die Entscheidungstragenden der Bildungslandschaft von diesem Potenzial überzeugt und die notwendigen Initiativen und Räume im Hochschulalltag geschaffen werden?

Challenge-Geber: ITC der HSLU

Welche Rolle spielt der Mensch in der digitalisierten Welt? Welche Kompetenzen zählen in der digitalen Gesellschaft? Wie verändern neue Technologien die Arbeits- und Führungsprozesse? Diesem Themenfeld widmet sich dasInterdisziplinäre Themencluster (ITC) «Digitale Transformation der Arbeitswelt». Als Challenge am Future Forum Lucerne 2020 stellt das Cluster die Frage: Wie können wir uns mit dem ITC Digitale Transformation der Arbeitswelt an der Hochschule Luzern gegenüber anderen Hochschulen national und international in und mit der interdisziplinären Zusammenarbeit abheben?

Challenge-Geber: Departement Informatik

Können handwerkliche Kompetenzen einen Beitrag leisten zur Orientierung, Vertrauen und Offenheit im Kontext digitaler Transformation? Dieser Frage widmen wir uns im Challenge – Crafts Roundtables, vor dem Hintergrund zunehmender Unsicherheit, menschfeindlicher Technologie und fehlendem Fokus. Letztendlich geht es darum, unter diesem Gesichtspunkt ein interdisziplinäres Weiterbildungsangebot für das Departement der Informatik zu erdenken, bei welchem durch die Auseinandersetzung mit Musik, Design und Crafts auch Fähigkeiten gefördert werden, die letztendlich (auch) auf unsere digitalen Kompetenzen einzahlen, indem sie Vertrauen, Offenheit und eine Orientierungsfähigkeit stärken.

Die Key Questions

Am Future Forum Lucerne besuchen Sie keine dieser trockenen, scheinbar unendlich langen Konferenzen. Im Gegenteil: Sie besuchen eine Un-Konferenz voller Inspiration, Experimente und Kreativmethoden, die Sie ganz bestimmt noch nicht in Ihrem Repertoire haben. Ein Tag, der keinem gewöhnlichen Arbeitstag gleicht. Ein Tag mit IMPACT.

Auch dieses Jahr haben wir zwei spannende Key-Question-Speakerinnen zu Gast:

  • Marie Claire Graf wird einen Vortrag zum Thema “SDG: Zukunftsszenarien zwischen Bildung und Verhandlung” halten.
  • Sabine Baier wird uns mit einem Beitrag mit dem Titel “Creatio ex nihilo oder wie Alchemisten aus wenig viel machten” begeistern.

Marie Claire Graf

Marie-Claire Graf ist Studentin und engagierte Fürsprecherin der Jugend für nachhaltige Entwicklung und ambitionierte Klimaziele. Sie ist Mitgründerin der Klimastreikbewegung in der Schweiz und diversen Nachhaltigkeitsprojekten, unter anderem der Sustainability Week Switzerland und dem internationalen Pendant dazu. Sie hat als Schweizer Jugend-Klima-Champion der Vereinten Nationen am Klimagipfel in New York teilgenommen und war Mitglied der Schweizer Delegation an der 25. Weltklimakonferenz. Ihr Ziel ist es, Jugendliche zu inspirieren und zu befähigen, sinnvolle, wirkungsvolle und positive Aktionen zu unternehmen, um eine Dynamik für Veränderungen zu schaffen. Sie initiierte und leitet mehrere Initiativen in den Bereichen Bildung, Klimaschutz, nachhaltige Entwicklung, Jugend- und Frauenförderung.

Sabine Baier

Dr. Sabine Baier studierte Philosophie, Psychologie und Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss 2007 das Studium mit einer Arbeit zum Thema «Vernetzte Ethik. Ein Beitrag künstlicher neuronaler Netzwerke zur Ethikdiskussion» ab. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt heute auf historischen und modernen Innovationstheorien sowie der Philosophie der Chemie und Pharmazie. Ihr besonderes Interesse gilt den erkenntnistheoretischen, materiellen und metaphysischen Voraussetzungen für die Entstehung des Neuen in der modernen Wissenschaft und Technologie und insbesondere der synthetischen Chemie.

Aktuell ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Universität Bern, Fellow im Narrative Science Project LSE London, Fellow Fellow am Center für Medical Humanities & Social Medicine, Johns Hopkins University Baltimore USA und assoziiertes Mitglied ETHZ & Universität Zürich via dem ZGW (Zentrum für Geschichte des Wissens). Ausserdem arbeitet sie an einem spannenden SNF-Projekt, das unter dem Titel «Moleküle jagen – Eine wissenschaftsphilosophische Studie zur pharmazeutischen Forschung in der industriellen Arzneimittelentwicklung» läuft. Am Future Forum wird sie uns mit einem Vortrag zum Thema «Creatio ex nihilo oder wie Alchemisten aus wenig viel machten» begeistern.

Die Methoden

Jede Zukunftsfrage bzw Challenge wird am Future Forum Lucerne von einer Gruppe intensiv bearbeitet. Jede Gruppe wird von einem Team vom Zukunftslabor CreaLab moderiert. Die Bearbeitung geschieht in vier Phasen:

  1. Analyse der Fragestellung und Generieren einer Vielfalt an Ideen (öffnend)
  2. Weiterentwicklung dieser Ideen (öffnend)
  3. Konsolidierung und Ausarbeitung ausgewählter Lösungsansätze zu Prototypen (schliessend)
  4. Konkretisierung sowie Entwicklung von Szenarien und Aktionsplänen (schliessend)

Phasen eins bis drei finden am ersten Tag des Forums statt, die vierte am zweiten Tag zusammen mit den Challenge-Gebern.

Die verwendeten Methoden werden massgeschneidert auf die jeweilige Fragestellung und Phase im Prozess angepasst. Es sind vor allem Methoden, die ausserhalb des klassischen Management-Repertoires liegen. Nur so kann es wirklich gelingen, in die Zukunft zu denken und Lösungen zu entwickeln, die in der Zukunft Bestand haben.

Im Folgenden finden Sie hier beispielhaft einige Methoden, die in den letzten Jahren verwendet wurden.

Weitere Methoden findest du auf becreate.ch.

Yesanding

Die Kernprinzipien der Methode liegen im Akzeptieren von Gegebenem, im Arbeiten mit der vorhandenen Energie und der intuitiven Kollaboration innerhalb einer Projektgruppe. ‚Yesanding‘ bewirkt eine unmittelbare Beschleunigung und Qualitätsverbesserung von Projektarbeit auf der Basis der Beziehungsgestaltung der Projektmitglieder. öffnend

Szenische Reflektion

Die schauspielbasierte Methode erlaubt es, durch das szenische Spiel wegzukommen von starren Denkmustern und hin zu ergebnisorientiertem offenen Denken, das Freude bereitet. öffnend oder konsolidierend

Write up! – kreatives Schreiben und Erzählen

Zehn ausgewählte Wörter und daraus eine Geschichte über die Herausforderung und Lösungen der Gruppe schreiben? Creative writing activities helfen, mehr an Gedanken, Ereignisse und Einzelheiten hervorzubringen, als es eine ganz konkrete Analyse und Lösungssuche je könnte. öffnend oder konsolidierend

Guerilla Intermission

Räumliche Experimente dienen als Prototypen in diesem Design-Building Workshop. Sie erfahren Innovations-Prototyping, das Arbeiten unter Zeitdruck und das Entstehen spontanem Enthusiasmus. Am Ende der Zusammenarbeit diskutieren und dokumentieren wir die Auswirkung von innovativem Handeln, Timing und die Dynamiken und Freude, welche aus zufälligen Akten von Enthusiasmus entstehen können. vorwiegend konsolidierend

3x Storytelling

Unterschiedliche Storytelling-Ansätze werden verwendet, um zuerst die Hauptaspekte des Challenges zu isolieren und dann konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und zu bewerten. öffnend oder konsolidierend

Zum Mars und zurück

Eine komplexe Problemstellung kann mit kreativen, unkonventionellen Methoden und neuem Denken zu einem echten Mehrwert führen, wenn es gelingt, neu zu denken, sich als Teil eines Systems, einer Vernetzung zu verstehen und sich die darin befindlichen Ressourcen nutzbar zu machen. In diesem Workshop treffen die Teilnehmenden auf unerwartete Gäste, die bei der Lösungsfindung partizipieren. vorwiegend konsolidierend

Problemzentrierte Prototypen-Mediation

Diese Methode beinhaltet „hands-on“ Vorgehen, mit denen Probleme in Objekte übersetzt werden. Diese Objekte dienen als Medium, um Einsichten zu generieren, die uns erlauben, das Problem in einem neuen Licht zu sehen. vorwiegend konsolidierend

Bist du dabei?

18. März 2020 im Südpol, Luzern

Am 18. März wird intensiv in den Innovations-Workshops gearbeitet, was die ideale Gelegenheit bietet, diese Art des Arbeitens genauer kennenzulernen!

Am 19. März erarbeiten wir mit den Challenge-Gebern die Szenarien zu konkreten Handlungsempfehlungen weiter aus. Selbstverständlich dürfen “normale” Teilnehmende auch bleiben und weiterarbeiten.

Preise

Regulär
Standard: CHF 600
Studierende: immer noch CHF 10

Early Bird (bis 31. Januar 2020)
Standard: 
CHF 450

Studierende: CHF 10

Location

Das Future Forum Lucerne 2020 wird wieder im Südpol stattfinden!

Anfahrt Südpol

Am besten erreichst du das Südpol mit dem Fahrrad oder mit der ÖV. Der Bus Nr. 14 (ab Bahnhof Luzern Richtung Horw Zentrum) hält direkt vor dem Haus. Die Haltestelle heisst Südpol.
Eine Wegbeschreibung findest du via Google Maps, die Zugverbindgungen kannst du via SBB nachschauen. Der Bus Nr. 14 (ab Bahnhof Luzern Richtung Horw Zentrum) hält direkt vor dem Haus. Die Haltestelle heisst Südpol. Parkplätze hat es nur limitiert zur Verfügung – deshalb wird als Ausweichmöglichkeit das Parkhaus Nidfeld empfohlen.