{"id":48956,"date":"2026-07-15T15:08:43","date_gmt":"2026-07-15T13:08:43","guid":{"rendered":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/?p=48956"},"modified":"2026-07-15T15:08:53","modified_gmt":"2026-07-15T13:08:53","slug":"master-thesis-sven-leuenberger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/master-thesis-sven-leuenberger\/","title":{"rendered":"Master Thesis Sven Leuenberger"},"content":{"rendered":"\n
In seiner Master Thesis besch\u00e4ftigte sich Sven Leuenberger mit dem Quartier Untergrund in Luzern. Unter dem Semesterthema \u00abPermanent vacation\u00bb widmete er sich dem Mangel an Freiraum in diesem Stadtteil. Im Zentrum der Arbeit stand eine Querverbindung von der Baselstrasse bis zum Reussufer, welche bestehende Wege, Pl\u00e4tze und Geb\u00e4ude punktuell erg\u00e4nzt, neu miteinander verkn\u00fcpft und so eine kontinuierliche Abfolge von Stadtr\u00e4umen erzeugt.<\/p>\n\n\n\n
Sven Leuenberger schreibt dazu: \u00abMit dem Projekt wird untersucht, wie die Wegsequenzen der Querverbindung r\u00e4umlich, funktional und sozial erfahrbar gemacht werden k\u00f6nnen und wie architektonische Eingriffe Kontinuit\u00e4t, Orientierung und Identit\u00e4t des Quartiers f\u00f6rdern. Begleitend dazu werden quartiersbezogene Nutzungen geschaffen, die sich mit den Freir\u00e4umen entlang der Querverbindung verflechten. Die Stadtentwicklung wird dabei als fortlaufender Prozess verstanden: Behutsame Eingriffe im Bestand, partizipative Aneignung und flexible Nutzungsm\u00f6glichkeiten erlauben eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers, ohne den Gebrauch der vorhandenen Freir\u00e4ume vorzuschreiben oder einzuschr\u00e4nken. Die Querverbindung fungiert somit nicht nur als Durchgangsweg, sondern vor allem als Abfolge von Sequenzen, die zu einem sinnlichen und lebendigen Stadterlebnis beitragen.\u00bb<\/p>\n\n\n\n