{"id":35292,"date":"2024-09-03T16:33:09","date_gmt":"2024-09-03T14:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/?p=35292"},"modified":"2024-09-03T16:33:22","modified_gmt":"2024-09-03T14:33:22","slug":"bachelor-thesis-fs24-maria-gisler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/bachelor-thesis-fs24-maria-gisler\/","title":{"rendered":"Bachelor-Thesis FS24 \u2013 Maria Gisler"},"content":{"rendered":"\n
Maria Gisler plante in ihrer Bachelorthesis ein Klimarefugium. In der B\u00fcttenenhalde wird eine kollektive Einstellhalle zu Wohnnutzungen transformiert und bestehende Wohnungen mit kleinen Interventionen der globalen Erw\u00e4rmung angepasst.<\/p>\n\n\n
Infolge der globalen Erw\u00e4rmung ist in der gesamten Schweiz, somit auch in der B\u00fcttenenhalde, ein Anstieg der Temperaturen zu verzeichnen, der zunehmend als unangenehm empfunden wird. Die auf Hochleistung getrimmten Fassaden sind in Zukunft nicht mehr in der Lage, auf die sich h\u00e4ufenden Extremereignisse zu reagieren. Ein betr\u00e4chtliches Potenzial ist jedoch vor Ort unter der Erde vorhanden: die kollektive Tiefgarage, welche durch Erdumschliessung eine thermische Isolation erf\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n
Um die bestehenden Wohnungen auch weiterhin attraktiv zu halten, erfolgt bei der dritten Etappe eine Transformation der Einstellhalle unter dem Zentrumsplatz zu einem Klimarefugium. Zudem wird die am tiefsten gelegene Einstellhalle bei der vierten Etappe zu einer Zisterne. Diese neuen R\u00e4umlichkeiten sollen in der Lage sein, Extremereignisse wie Hitze, Trockenheit, K\u00e4lte oder heftige Niederschl\u00e4ge zu Events werden zu lassen. Erg\u00e4nzend wird in den bestehenden Wohnungen mit kleinen Interventionen ebenfalls auf das Klima reagiert.<\/p>\n\n\n\n
Innerhalb des Areals des Klimarefugiums werden zus\u00e4tzlich Wohnnutzungen erstellt. Diese sollen dazu beitragen, die neu erstellten R\u00e4umlichkeiten permanent zu beleben und das Wohnungsangebot der B\u00fcttenenhalde zu erweitern.<\/p>\n\n\n\n
Die Klima-Events zielen darauf ab, das Potenzial der Tiefgarage als mehr als nur Abstellplatz f\u00fcr Autos den Bewohner*innen aufzuzeigen. In einem weiteren Schritt w\u00e4re es denkbar, Arbeitspl\u00e4tze und R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr die Grundversorgung hier zu integrieren. Dies w\u00fcrde zu einer Unabh\u00e4ngigkeit der Siedlung von der Stadt f\u00fchren und das Pendler*innensaldo k\u00f6nnte dadurch verkleinert werden.<\/p>\n\n\n\n