{"id":22000,"date":"2022-05-02T15:54:00","date_gmt":"2022-05-02T13:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/?p=22000"},"modified":"2023-05-02T15:54:53","modified_gmt":"2023-05-02T13:54:53","slug":"texspace-entwicklung-eines-innovativen-produkts-fuer-eine-modulare-event-und-ausstellungsstruktur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sites.hslu.ch\/architektur\/texspace-entwicklung-eines-innovativen-produkts-fuer-eine-modulare-event-und-ausstellungsstruktur\/","title":{"rendered":"TexSpace \u2013 Entwicklung eines innovativen Produkts f\u00fcr eine modulare Event- und Ausstellungsstruktur"},"content":{"rendered":"\n
Das von der Innosuisse gef\u00f6rderte Projekt \u00abTexSpace\u00bb wurde mit dem Ziel entwickelt, die Grundlagen f\u00fcr ein innovatives Produkt zu erarbeiten, das neuartige Event- und Ausstellungskonzepte nach dem Raum-in-Raum Prinzip erm\u00f6glicht, mit dem grosse Raumstrukturen (z.B. Messe- oder Industriehallen) besser ausgelastet werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n
Gefragt sind Konzepte, die sich an unterschiedliche Raumsituationen anpassen k\u00f6nnen, f\u00fcr unterschiedliche Nutzungszwecke und -kapazit\u00e4ten einsetzbar sind, \u00e4sthetisch hochwertigen Anforderungen gen\u00fcgen und einen wirtschaftlichen Betrieb erm\u00f6glichen. Die Vorabkl\u00e4rungen haben gezeigt, dass dieses Anforderungsprofil am besten mit modularen Produkten erreicht wird, die aus Modulen mit unterschiedlichen Funktionen zusammengesetzt sind und flexibel auf die unterschiedlichen r\u00e4umlichen, technischen und \u00e4sthetischen Anforderungen reagieren k\u00f6nnen. Mit diesen innovativen Produkten wird es m\u00f6glich sein, nicht nur das Defizit an Raumkapazit\u00e4ten von +\/\u2013 1’000 Personen abzudecken, sondern auch kleinere Einheiten zu schaffen, die weitere Marktsegmente ansprechen. Damit reagiert das Projekt \u00abTexSpace\u00bb auf ein grosses Bed\u00fcrfnis von Veranstaltern von Grossanl\u00e4ssen und Events und Betreibern von grossen Raumstrukturen. Eine bessere Auslastung solcher Hallen stellt zudem eine wichtige Komponente bez\u00fcglich einer Ressourcenminimierung dar.<\/p>\n\n\n\n
Das System TexSpace weist mit den vorgeschlagenen Systemteilen eine hohe Flexibilit\u00e4t fu\u0308r den Einsatz in grossen Hallen auf. Einerseits kann mit dem modularen Aufbau der Systemteile auf unterschiedliche Raumanforderungen sowohl in der Grundfl\u00e4che wie auch in der Raumh\u00f6he eingegangen werden. Auch kann mit dem Aufh\u00e4ngeraster ein Deckenhimmel angeboten werden, der eine grosse Gestaltungsvielfalt zul\u00e4sst. Dabei sind auch individuelle Vorstellungen relativ preiswert umsetzbar und ein variables Standardangebot kann u\u0308ber Zeit aufgebaut werden. Zusammen mit, vom System getrennten Beleuchtungsangeboten, kann damit eine vielf\u00e4ltige Raumstimmung erzeugt werden, die durchaus auch eine gewisse schnelle Ver\u00e4nderbarkeit beibehalten k\u00f6nnte.
Bezu\u0308glich der Akustik ist es m\u00f6glich, eine massgebende Verbesserung der einzelnen r\u00e4umlichen Bereiche zu erzeugen, so dass unterschiedliche Nutzungen m\u00f6glich werden. Es gilt aber festzuhalten, dass ein absolut st\u00f6rungsfreies Nebeneinander von Schallintensiven Nutzungen nicht m\u00f6glich ist. Dies wurde in Absprache mit den Vertretern der Messe Luzern sorgf\u00e4ltig evaluiert und es konnte festgehalten werden, dass mit den vorgeschlagenen Verbesserungen eine gute Ausgangslage geschaffen werden kann, um verschiedenste Nutzungsszenarien umsetzen zu k\u00f6nnen. Damit konnte die zentrale Grundanforderung aus dem Messebereich, die Nutzung der grossen Hallen in den Zwischenzeiten zwischen den grossen Messen deutlich zu intensivieren, in gutem Umfang erfu\u0308llt werden.
Die Montage konnte einfach gehalten werden, so dass damit angemessen kurze auf- und Abbauzeiten m\u00f6glich werden, was wiederum ein wichtiger Teil der Nutzungsintensivierung darstellt. In Bezug auf den Einsatz hat die Entwicklung aufgezeigt, dass ein solches System von einem Eventveranstalter in das Angebot aufgenommen werden k\u00f6nnte, da es seine vorhandenen Systeme erg\u00e4nzt und zusammen mit diesen zur Anwendung kommen k\u00f6nnen. Inwieweit hier noch zus\u00e4tzliche Synergien m\u00f6glich w\u00e4ren, mu\u0308sste die Weiterentwicklung zum marktf\u00e4higen Angebot noch aufzeigen, war aber nicht Bestandteil dieses Projektes.
In Bezug auf den Raumkomfort kann festgehalten werden, dass das System die bestehenden Belu\u0308ftungs- und Beheizungsinfrastruktur in deren Wirkung nicht beeintr\u00e4chtigt. Auch kann festgehalten werden, dass auch bei hohen Personenbelastungen die Abfuhr der feuchten Luft gew\u00e4hrleistet bleibt. Dies ist insbesondere ein Vorteil gegenu\u0308ber den sehr schnell einsetzbaren pneumatischen Systemen, welche sowohl in Bezug auf die Luftzirkulation aber auch in Bezug auf den Brandschutz zus\u00e4tzliche Massnahmen erfordern.<\/p>\n\n\n\n
Projektleitung<\/strong>: Beteiligte interne Organisationen<\/strong>: Inhaltliche Bearbeitung<\/strong>: \u2013 HSLU T&A, Institut f\u00fcr Bauingenieurwesen \u2013 HSLU T&A, Institut f\u00fcr Geb\u00e4udetechnik und Energie IGE \u2013 HSLU T&A, Themenplattform Licht@HSLU \u2013 HLSU Design & Kunst, Forschungsgruppe Product, Innovation & Textile CCPIT \u2013 Empa D\u00fcbendorf, Abteilung Akustik\/L\u00e4rmminderung Externe Projektpartner<\/strong>: Finanzierung<\/strong>: Laufzeit<\/strong>:
\u2013 Hochschule Luzern, T&A; Projektleiter: Dieter Geissb\u00fchler\/ Matthias B\u00fcrgin<\/p>\n\n\n\n
\u2013 HSLU Technik & Architektur, Institut f\u00fcr Architektur, Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur (CCTP)
\u2013 HSLU Technik & Architektur, Institut f\u00fcr Geb\u00e4udetechnik und Energie
\u2013 HSLU Technik & Architektur, Institut f\u00fcr Bauingenieurwesen
\u2013 HSLU Technik & Architektur, Themenplattform Licht@HSLU
\u2013 HSLU Design & Kunst, Forschungsgruppe Product, Innovation & Textile CCPIT<\/p>\n\n\n\n
\u2013 HSLU T&A, Institut f\u00fcr Architektur, Kompetenzzentrum Typologie & Planung in Architektur CCTP
Prof. Dieter Geissb\u00fchler Architekt
Prof. Dr. Peter Schwehr Architekt
Matthias B\u00fcrgin Geograf
Thomas Heim Architekt
Frank Keikut Architekt (bis 31.3.20)<\/p>\n\n\n\n
Kompetenzzentrum Konstruktiver Ingenieurbau (CC KI)
Uwe Teutsch Bauingenieur<\/p>\n\n\n\n
Marvin King Architekt, Bau\u00f6konom<\/p>\n\n\n\n
Reto H\u00e4fliger (bis 31.1.22) Industriedesigner, Lichttechniker<\/p>\n\n\n\n
Martin Huwiler Industriedesigner
Cornelia Gassler Material- und Produktdesignerin<\/p>\n\n\n\n
Kurt Eggenschwiler Elektroingenieur<\/p>\n\n\n\n
Messe Luzern AG
Horwerstrasse 87
CH-6005 Luzern<\/p>\n\n\n\n
\u2013\u00a0Innosuisse\u00a0<\/p>\n\n\n\n
01.01.2020 – 30.09.2021<\/p>\n\n\n\nKontakt<\/h3>\n\n\n\n